Persönliche Schutzausrüstung sicher kombinieren

Werden mehrere Persönliche Schutzausrüstungen gleichzeitig verwendet, so müssen sie miteinander kompatibel sein und dürfen durch die Kombination in ihrer Schutzwirkung nicht beeinträchtigt werden. Der Arbeitgeber ist dafür zuständig, die Persönlichen Schutzausrüstungen  hinsichtlich der Kompatibilität und Gefährdung zu beurteilen.

Hilfreich bei der Gefährdungsbeurteilung könnte eine Zusammenstellung von bereits vorliegenden Erkenntnissen sein. Der Arbeitgeber muss sich bei komplexeren Wechselwirkungen auf die Kompetenz der Hersteller und der Prüf- und Zertifizierungsstellen verlassen können, beispielsweise bei der Kombination von PSA gegen Absturz mit einer PSA gegen Ertrinken.

Nähere Infos und eine Tabelle von PSA-Kombinationen, bei denen sich aufgrund von Wechselwirkungen das Schutzniveau verringern kann, finden Sie auf der Website des Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) unter www.dguv.de.

Literaturempfehlung

Dr. Martin Liedtke: "Kombinationen Persönlicher Schutzausrüstungen" - Fachbereichsleitung (Arbeitsgestaltung – Physikalische Einwirkungen) im Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), St. Augustin, 2-2013, → Download

Quelle: DGUV